Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute berichte Ich euch von meinem Ausflug in ein Museum für Licht und Beleuchtung. Als Fan von Museen und Technik muss ich euch davon berichten. Aber zunächst zu meiner Faszination für die Technik. Als Kind wächst man heutzutage mit der Technik auf, und hält alles für selbstverständlich. Noch in der Schule erkannte ich, was für ein rapides Wachstum mit der Industriellen Revolution ausbrach. Alles begann Mitte des 18. Jahrhunderts und verstärkte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts. Seit der industriellen Revolution folgt eine Innovation auf die andere. Was für uns heute selbstverständlich ist, war damals nicht vor zu stellen. Zur Jahrtausendwende kam das Internet und alles wuchs noch viel schneller. Wenn man sich einmal vorstellt das vor zirka 100 Jahren gerade einmal das erste funktionierende Flugzeug erbaut wurde, hat die Technik eine enorme Entwicklung vollzogen.

Wright Flyer 1903

So entstand meine Leidenschaft für die Technik, Geschichte und somit die Museen.

Im Grunde genommen gibt es kein besonderes Lieblingsgebiet, jedoch finde ich die Lichttechnik sehr interessant. Also beschloss ich mich vor kurzem ein Museum für Licht und Beleuchtung zu besuchen. Dieses fand ich in Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Dort sah ich etwas, was mich sofort in die Schulzeit zurück versetzte. Einen alten Polylux, heutzutage bekannt unter dem Namen „Overheadprojektor“. Polylux war der bekannteste Hersteller zu DDR Zeiten. Schon damals, als ich die erste Präsentation in der Schule mit dem Projektor sah, begeisterte mich die Technik dahinter. Umso mehr freute es mich eins der ersten Modelle zu sehen. Jedoch war es bei weitem nicht das erste. Denn der erste Tageslichtprojektor wurde bereits 1927 von „Liesegang“ entwickelt, der Trajanus. Der Polylux wurde erst seit 1969 in der DDR hergestellt.

Tageslichtprojektor „Trajanus“ (1927)

Dies war der erste Tageslichtprojektor welche auf die Art und Weise funktionierte wie wir es heutzutage von den modernen Overheadprojektoren kennen. Da mich dieses Thema speziell so interessiert, habe ich mich entschlossen einen aktuellen Overheadprojektor oder OHP anzuschaffen und als Sammlerstück auf zu nehmen. Dies hat mehrere Gründe, zum einen als Erinnerung an den raschen Wandel der Zeit, denn die Technik ist heute schon soweit, dass die herkömmlichen Overheadprojektoren aus den Klassenräumen verschwinden. Inzwischen werden Tageslichtbeamer eingesetzt, da diese flexiblere Anwendungsmöglichkeiten haben, wie zum Beispiel das streamen von Videos oder das vorführen einer Power Point Präsentation. Aber nicht nur als Erinnerung an den raschen Wandel der Zeit wird mir der OHP dienen, denn was ich im Museum sehen durfte, verblüffte mich mehr als die alte Technik. Denn mit einem Tageslichtprojektor kann man sich auch künstlerisch betätigen. Hier dazu ein kleines Video, ich würde es „Schattenspiele 2.0“ nennen. https://www.youtube.com/watch?v=sz-Lv3OufkI

Im Museum wurde ich zum ersten auf die Kunst aufmerksam. An diesen Aspekt habe ich noch nie gedacht, wobei man Schattenspiele schon kennt. Aber ein Tageslichtprojektor bietet eine sehr gute Möglichkeit um damit Kunst zu machen. Es gibt sogar Künstler welche es geschafft haben Musik zu kreieren, jedoch weiß ich noch nicht wie diese das geschafft haben. Man hat halt eben nie aus gelernt. Deshalb habe ich mich entschlossen auch ein Kunstprojekt daraus zu machen. Es wird eine Weile dauern, da ich zeitlich ziemlich eingeschränkt bin aber sobald das Projekt abgeschlossen ist werde ich die Ergebnisse auch veröffentlichen. Ich bin sehr gespannt auf meine Erfolge, denn ich habe mich nur sehr sporadisch künstlerisch betätigt.

Kommen wir zum Fazit: Das Museum für Licht und Beleuchtung in Arnsberg ist sehr empfehlenswert, jedoch befindet sich die Ausstellung momentan in einer Umstrukturierung und kann daher aktuell nicht erkundet werden. Hier können Sie sich auf dem Laufenden halten, wann die Sammlung wieder zu begutachten ist: http://www.hochsauerlandkreis.de/museumslandschaft/museen_und_sammlungen/museen/117180100000037740.php

Der Ausflug war für mich ein voller Erfolg, da ich wieder an die Schönheit der Lichttechnik erinnert wurde und mir bewusst wurde wie schnell die Overheadprojektoren aus dem Alltag verschwinden werden. Deshalb entschied ich mich auch ein Objekt in meine Sammlung aufzunehmen. Desweiteren wurde ich daran erinnert, Themen oder Bereiche des Lebens auch auf mehrere Art und  Weisen zu betrachten, wie zum Beispiel die künstlerische Seite. Soweit zu meinem Museumsausflug, es war aber definitiv nicht der letzte, das lasst euch gesagt sein liebe Leser und Leserinnen. Bis Bald, euer Peter.

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