Wintervorbereitung- auch für das Auto

Liebe Blogleser und Leserinnen,

Heute werde ich euch von meiner Wintervorbereitung berichten. Wie schon in vorherigen Einträgen beschrieben, wohne ich mit meiner Frau in einer ländlichen Gegend und wir heizen unser Heim mit Holz. Die Wintervorbereitungen was das Holz angeht, sind fast abgeschlossen. Wir müssen nur noch zirka 1 Mal in den Wald, Holz holen. Aber nicht nur die Holzvorräte wollen vorbereiten sein, es gibt noch mehr zu tun. Ich benutze meinen Pickup viel auf Offroad Wegen, daher wird das Fahrzeug ordentlich belastet, sowohl fahrwerkstechnisch wie auch äußerlich. Der Lack ist schon angeschlagen und könnte eine Auffrischung gebrauchen. Denn wenn der Lack im Winter nicht genügend Schutz hat, kann es durch das ganze Salz zur Korrosion kommen. Deshalb überlege ich seit ein paar Wochen ob ich meinen Pickup folieren lassen soll oder lediglich polieren. Desweiteren wäre noch die Frage offen, ob ich selber polieren sollte oder den Pickup fachmännisch polieren lasse. Da ich schon einigermaßen Technik versiert bin, übernehme ich solche arbeiten meist selber.

Ford Ranger Mattschwarz foliert

Aber ich erkundigte mich erst über alle Optionen. Das Folieren ist eine gute Option, denn es ist nicht nur Klarlack als Schutzschicht vorhanden, sondern eben eine ganze Folie. Jedoch sind die Angebote in meiner Umgebung wirklich teuer, und dies selber zu machen ist mir zu heikel und zu aufwendig. Diese Firma wäre die interessanteste, die Arbeit schaut auch wirklich professionell aus, dennoch ist mir der Preis zu hoch. Hier könnt ihr euch selber ein Bild von der Arbeit machen: „https://www.gut-foliert.de/fahrzeugfolierung/“. Ich habe hier noch ein Foto eingefügt, welches zeigt, wie ich unseren Ford folieren lassen würde. Da mir der Preis zu hoch war, entschied ich mich fürs Polieren. Nun war nur noch die Frage offen, ob ich selber Hand anlege oder es fachmännisch machen lasse. Polieren an sich ist gar nicht mal so schwer, man braucht einfach etwas Übung. Ich erkundigte mich also eine Poliermaschine zu kaufen, denn wenn man es fachmännisch machen lässt, kommt man meistens auch nicht unter 150€ weg. Als ich ein Angebot im Internet fand, stand meine Entscheidung fest. Eine neue Poliermaschine mit einem großen Set für unter 100€. Da hat sich das selber machen schon nach einer Politur gelohnt.

Poliermaschine Set

Ich bestellte also die Maschine und erkundigte mich in der Zeit noch etwas weiter über die richtige Vorgehensweise. Man findet auch genügend Hilfsvideos im Netz, ich verlinke euch hier eins: „https://www.youtube.com/watch?v=bIY-A1yVoLc“. Zum Glück hatte ich noch alte Verkleidungsstücke von einem Roller da, daran konnte ich ruhigen Gewissens üben. Als die Maschine da war, machte ich mich auch direkt ans Eingemachte. Ich übte also an den alten Rollerteilen bis ich sicher war und ging dann an meinen Pickup. Natürlich machte ich ihn erst ein Mal sauber und fing dann an die Kratzer auszuschleifen. Ich habe mich relativ schnell mit der Maschine angefreundet und ein Gefühl dafür entwickelt. Von nun an ging alles reibungslos. Leider habe ich vergessen ein Foto vom Resultat zu machen, da es dann doch mehr Zeit beanspruchte als gedacht.

Letztendlich lässt sich sagen, es war wieder eine super Ergänzung für meine Werkzeug Sammlung. Denn ich kann von nun an, den Lack des Pickups immer bei Bedarf selber auffrischen. Außerdem können jetzt auch andere Dinge damit poliert werden, wie Holzmöbel oder andere Flächen. Ich bin auch froh eine Poliermaschine gewählt zu haben, denn von Hand ist es wirklich mühselig, vielleicht erzielt man dadurch noch bessere Resultate aber es genügt mir. Und es geht wesentlich einfacher und schneller mit Maschine, hoch lebe die Technik. Also wieder nur zu empfehlen, man sollte aber wirklich etwas üben, damit man nicht aus versehen den ganzen Lack runter poliert.

Bleibt gespannt, euer Peter

Fällheber- effektive Fällarbeit

Liebe Blogleser und Leserinnen,

Heute soll es noch einmal um die Fällarbeit gehen. Im letzten Beitrag berichtete ich von meinem neuen Pickup-Kran, mit diesem Kran kann ich nun das Holz sehr angenehm und zügig auf den Pickup verladen. Die Winterzeit steht bevor und die Anfrage in der Region verstärkt sich enorm. Der Förster ist mittlerweile zu einem Freund geworden, und es hat sich etwas geändert. Normalerweise fällte der Förster die Bäume und mein Nachbar und ich schnitten die Stämme in passende Stücke um sie verladen zu können. Inzwischen haben wir die Erlaubnis bekommen, gekennzeichnete Bäume selber zu fällen. Dazu haben wir einen Tipp von dem Förster bekommen. Wir sollten uns einen Fällheber anschaffen, diesen haben wir bereits bei dem Förster im Einsatz gesehen. Das ist eine wirkliche Hilfe für das Fällen von Bäumen, wie genau der Fällheber hilfreich ist erfahrt ihr weiter unten im Beitrag.

Wenn man sich einmal überlegt wie mühselig die Fällarbeiten früher doch waren. Nur mit einer Axt bewaffnet wurden riesige Bäume gefällt und dann per Hand zurecht geschlagen. Unvorstellbar heutzutage, nicht nur weil es eine enorm anstrengende Arbeit ist, sondern auch weil es so viel länger dauern würde. Früher hätte es mindestens eine Stunde gedauert um einen Baum mit einem Durchmesser von 50 Zentimeter zu fällen, heute ist dies innerhalb von wenigen Minuten möglich. Und das ohne großartig ins schwitzen zu kommen.

Doch Fällarbeiten bergen auch ernst zu nehmende Gefahren. Wenn der Baum nicht in die gewünschte Richtung kippt, kann es schnell zu sehr schweren bis tödlichen Verletzungen kommen. Also sollte man sich gut vorbereiten. Wenn mein Nachbar und ich in den Wald fahren, haben wir stets eine Schnittschutzhose und Gesicht- inklusive Gehörschutz an. Natürlich haben wir dann noch eine Kettensäge dabei und inzwischen den genialen Fällheber. Wenn man sich als Laie am fällen versucht, kann das Werkzeug ebenfalls schnell Schaden nehmen. Insbesondere bei dem Einsatz von einem Fällheber.

Fällheber

Im Prinzip ändert sich nicht viel an der Vorgehensweise, jedoch wird der letzte Schritt wesentlich kontrollierter und damit sicherer. Der Fällschnitt wird immer noch zu 75% von der Motorsäge übernommen, aber dann wird der Fällheber angesetzt und der Baum somit kontrolliert gestürzt. Man sollte darauf achten, dass der Fällheber nur wie gedacht bei Bäumen mit einem Durchmesser von maximal 25 Zentimetern funktioniert, aber das passt in unserem Fall zu 90%. Bei dem Fällschnitt darf der Fällheber nicht auf gleicher Höhe angesetzt werden wie die Fällkerbe, denn dann kann das Werkzeug beziehungsweise die Motorsäge Schaden nehmen.

Die Technik der Fällarbeit hat sich wie schon angemerkt, drastisch geändert. Zuerst waren es noch Äxte, dann Motorsägen und schließlich riesige Maschinen. So ein Fällkran kann einen Baum innerhalb von 1 Minute komplett Fällen und alle Äste entfernen. Hier ein Video zu so einem Verfahren, einige kennen diese monströsen Maschinen bereits, aber ich finde es trotzdem erwähnenswert:“https://www.youtube.com/watch?v=F4sMDrN7lQI„. Das wäre früher unvorstellbar! Hier mal ein Vergleich, wie lange es dauert einen deutlich dünneren Baum mit einer Axt zu fällen:“https://www.youtube.com/watch?v=G-kM-XfcmW0„.

Letztendlich lässt sich sagen, bei kleineren Fällarbeiten wo man immer noch mit einer Motorsäge arbeitet, ist ein Fällheber wirklich zu empfehlen. Jedoch sollte man dabei auf einen ausreichend langen Hebel achten um den Rücken zu schonen. Zudem sollte man sicherstellen dass man auch sonst genügend ausgerüstet ist (Schnittschutzhose, Gesichtschutz, usw.). Außerdem sollte man sich über die Vorgehensweise informieren, wie man einen Fällschnitt ansetzt und wie man mit einem Fällheber umgeht. Also für uns, in einer ländlichen Gegend und einem mit Holz beheizten Haus, optimal. Insofern man auch eigenständig Bäume fällen darf. Diese Jahr wird der Fällheber noch 1 bis 2 Mal zum Einsatz kommen. Denn die aktuellen Temperaturen sind niedriger als erwartet, sodass wir schon jetzt teilweise heizen müssen. Also noch mal in den Wald und ein paar Bäume fällen, aber ich bin gerne in der Natur.

Im nächsten Beitrag werde ich euch von meinen besonderen Projekt berichten. Also seit gespannt meine lieben Blogleser!

Bis bald, euer Peter

Ein weiterer cleverer Küchenhelfer

Liebe Blogleser und Leserinnen,

Heute möchte ich erneut über Küchentechnik und deren Vorteile berichten. Ich beschäftige mich täglich mit jeglichen technischen Dingen. Ich muss leider viel arbeiten und habe daher nicht viel Zeit, jedoch nutze ich diese Zeit effektiv für meine Leidenschaft hinsichtlich der Technik und Museen. In meinem letzten Bericht ging es um den Wandel der Küchentechnik und was das für uns bedeuten kann. Denn wie schon erläutert, kann durch fortschrittliche Technik eine Menge Zeit gespart werden und Gerichte sogar noch verfeinert oder verbessert werden. Heute berichte ich über eine weitere Anschaffung.

Als ich die Messe besuchte, war ich förmlich überflutet von den ganzen neuen Innovationen und Eindrücken. Ich entschloss mich für eine elektrische Pastamaschine da der Vorteil klar war. Jedoch fand ich eine andere Entwicklung ebenfalls interessant, war mir dennoch unsicher über den wirklichen Nutzen. Es geht um Kaffeemaschinen mit Timer. Ich war mir unsicher ob man so etwas wirklich gebrauchen kann oder ob es nur eine weitere unnütze Digitalisierung ist. Ich visualisierte in den folgenden Tagen den möglichen Nutzen, jedes Mal wenn ich Kaffee aufsetzte, stellte ich mir vor wie es wäre mit einer Kaffeemaschine mit Timer. Schließlich stellte ich fest, dass ich doch zu sehr geregelten Zeiten Kaffee genoss. In Folge dessen kam ich zu dem Entschluss, eine solche Anschaffung könnte eine wirkliche Bereicherung darstellen. Morgens ist mein Ablauf klar geregelt da ich nicht viel Zeit habe, jede Minute kostbar. Und wie schön wäre es, morgens in die Küche zu gehen und frisch gebrühten Kaffee zu riechen. Diese Vorstellung hat mich so fasziniert, sodass ich mich für einen Kauf entschloss.

AEG KAM300 Kaffeemaschine

Ich wollte nicht einfach irgendeine Maschine kaufen und dann enttäuscht werden, also erkundigte ich mich vorher. So erfuhr ich, dass man auf hohe Qualität der Maschine achten sollte, damit man keine nervigen Komplikationen zu erwarten hat. Dass man auch qualitativ hochwertigen Kaffee verarbeiten sollte, war mir als Kaffeeliebhaber bereits im Vorhinein klar. Ich kann euch die Sorte: „Columbien Supremo“ nur ans Herz legen, es ist meine Lieblingssorte. Ich bestelle meinen Kaffee immer hier (http://www.seegert-kaffee.de/uebersicht2.php?p=2&c=2). Die Bedienung durfte auch nicht zu kompliziert sein, damit man vorher keine Bedienungsanleitung studieren muss, was wieder Zeit und Nerven kostet. Also ließ ich mich in einem Geschäft beraten und stöberte anschließend im Internet. Mit der Hilfe von Kundenrezensionen fand ich das für mich optimale Gerät, welches meinen Ansprüchen gerecht werden sollte. Hier ein Link zu einem Vergleich diverser Geräte für interessierte Leser: „https://www.youtube.com/watch?v=jj8hNqze2AA„. Als das Gerät endlich ankam machte ich mich mit der Handhabung bekannt und stellte alles für meine Tagesroutine ein. Ich konnte den nächsten Tag kaum abwarten ob alles so gut funktionierte wie ich es mir vorstellte. Als es dann soweit war, wurde ich angenehm überrascht. Ich wachte von dem Mahlwerk auf, nicht weil es zu laut war, sondern weil es ein ungewohntes Gefühl war. Meine Frau lag neben mir im Bett und die Kaffeemaschine lief, als ob ein unsichtbarer Butler den Morgen vorbereitet. Ich stand also auf und war aufgeregt wie der Kaffee nun schmeckte. Es war der bisher beste Kaffee meines Lebens, frisch gemahlener Kaffee und das ganze wie von Geisterhand zubereitet. Zudem sparte ich wertvolle Minuten, welche meinen Morgen direkt viel entspannter machten. Meine Frau war ebenfalls angenehm von der Qualität des Kaffees überrascht und fällte nun auch ein positives Urteil. Als ich ihr von der Anschaffung erzählte, war Sie sich ebenso unsicher ob es eine Bereicherung sein würde oder eben nicht.

Letztendlich würde ich sagen, es hat sich definitiv gelohnt! Für Menschen die einen straffen Zeitplan haben, besonders morgens, ist dies ein wirklich cleverer Küchenhelfer der einem kostbare Zeit schenkt. So spare ich jeden Morgen mindestens 5-10 min Zeit. Selbst bei nur 5 min gesparter Zeit, sind das über 21 Stunden im Jahr. Ich finde das ist eine Menge. Diese Zeit nutze ich nun, um meine täglichen Ziele noch klarer visualisieren zu können und das hat mich bereits jetzt weiter gebracht. In den gesparten Minuten morgens, kam mir nämlich ein Geistesblitz für mein besonderes und bisher größtes Projekt. Dieses Projekt werde ich hier bald vorstellen, also seit gespannt.

Bis bald, euer Peter!

Museum für Licht und Beleuchtung

Hallo liebe Leser und Leserinnen, heute berichte Ich euch von meinem Ausflug in ein Museum für Licht und Beleuchtung. Als Fan von Museen und Technik muss ich euch davon berichten. Aber zunächst zu meiner Faszination für die Technik. Als Kind wächst man heutzutage mit der Technik auf, und hält alles für selbstverständlich. Noch in der Schule erkannte ich, was für ein rapides Wachstum mit der Industriellen Revolution ausbrach. Alles begann Mitte des 18. Jahrhunderts und verstärkte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts. Seit der industriellen Revolution folgt eine Innovation auf die andere. Was für uns heute selbstverständlich ist, war damals nicht vor zu stellen. Zur Jahrtausendwende kam das Internet und alles wuchs noch viel schneller. Wenn man sich einmal vorstellt das vor zirka 100 Jahren gerade einmal das erste funktionierende Flugzeug erbaut wurde, hat die Technik eine enorme Entwicklung vollzogen.

Wright Flyer 1903

So entstand meine Leidenschaft für die Technik, Geschichte und somit die Museen.

Im Grunde genommen gibt es kein besonderes Lieblingsgebiet, jedoch finde ich die Lichttechnik sehr interessant. Also beschloss ich mich vor kurzem ein Museum für Licht und Beleuchtung zu besuchen. Dieses fand ich in Arnsberg im Hochsauerlandkreis. Dort sah ich etwas, was mich sofort in die Schulzeit zurück versetzte. Einen alten Polylux, heutzutage bekannt unter dem Namen „Overheadprojektor“. Polylux war der bekannteste Hersteller zu DDR Zeiten. Schon damals, als ich die erste Präsentation in der Schule mit dem Projektor sah, begeisterte mich die Technik dahinter. Umso mehr freute es mich eins der ersten Modelle zu sehen. Jedoch war es bei weitem nicht das erste. Denn der erste Tageslichtprojektor wurde bereits 1927 von „Liesegang“ entwickelt, der Trajanus. Der Polylux wurde erst seit 1969 in der DDR hergestellt.

Tageslichtprojektor „Trajanus“ (1927)

Dies war der erste Tageslichtprojektor welche auf die Art und Weise funktionierte wie wir es heutzutage von den modernen Overheadprojektoren kennen. Da mich dieses Thema speziell so interessiert, habe ich mich entschlossen einen aktuellen Overheadprojektor oder OHP anzuschaffen und als Sammlerstück auf zu nehmen. Dies hat mehrere Gründe, zum einen als Erinnerung an den raschen Wandel der Zeit, denn die Technik ist heute schon soweit, dass die herkömmlichen Overheadprojektoren aus den Klassenräumen verschwinden. Inzwischen werden Tageslichtbeamer eingesetzt, da diese flexiblere Anwendungsmöglichkeiten haben, wie zum Beispiel das streamen von Videos oder das vorführen einer Power Point Präsentation. Aber nicht nur als Erinnerung an den raschen Wandel der Zeit wird mir der OHP dienen, denn was ich im Museum sehen durfte, verblüffte mich mehr als die alte Technik. Denn mit einem Tageslichtprojektor kann man sich auch künstlerisch betätigen. Hier dazu ein kleines Video, ich würde es „Schattenspiele 2.0“ nennen. https://www.youtube.com/watch?v=sz-Lv3OufkI

Im Museum wurde ich zum ersten auf die Kunst aufmerksam. An diesen Aspekt habe ich noch nie gedacht, wobei man Schattenspiele schon kennt. Aber ein Tageslichtprojektor bietet eine sehr gute Möglichkeit um damit Kunst zu machen. Es gibt sogar Künstler welche es geschafft haben Musik zu kreieren, jedoch weiß ich noch nicht wie diese das geschafft haben. Man hat halt eben nie aus gelernt. Deshalb habe ich mich entschlossen auch ein Kunstprojekt daraus zu machen. Es wird eine Weile dauern, da ich zeitlich ziemlich eingeschränkt bin aber sobald das Projekt abgeschlossen ist werde ich die Ergebnisse auch veröffentlichen. Ich bin sehr gespannt auf meine Erfolge, denn ich habe mich nur sehr sporadisch künstlerisch betätigt.

Kommen wir zum Fazit: Das Museum für Licht und Beleuchtung in Arnsberg ist sehr empfehlenswert, jedoch befindet sich die Ausstellung momentan in einer Umstrukturierung und kann daher aktuell nicht erkundet werden. Hier können Sie sich auf dem Laufenden halten, wann die Sammlung wieder zu begutachten ist: http://www.hochsauerlandkreis.de/museumslandschaft/museen_und_sammlungen/museen/117180100000037740.php

Der Ausflug war für mich ein voller Erfolg, da ich wieder an die Schönheit der Lichttechnik erinnert wurde und mir bewusst wurde wie schnell die Overheadprojektoren aus dem Alltag verschwinden werden. Deshalb entschied ich mich auch ein Objekt in meine Sammlung aufzunehmen. Desweiteren wurde ich daran erinnert, Themen oder Bereiche des Lebens auch auf mehrere Art und  Weisen zu betrachten, wie zum Beispiel die künstlerische Seite. Soweit zu meinem Museumsausflug, es war aber definitiv nicht der letzte, das lasst euch gesagt sein liebe Leser und Leserinnen. Bis Bald, euer Peter.

Fahrradumbau zu E-Bike

Liebe Leser und liebe Leserinnen, heute möchte ich euch von einem besonderen Projekt berichten. Es geht heute mal nicht um ein Ausflug in ein Museum sondern um einen Fahrradumbau. Ich fokussiere mich seit zirka 5 Monaten mehr auf meine Gesundheit und dazu gehört eben nicht nur eine gesunde und ausgewogen Ernährung sondern auch gesunde Bewegung. So habe ich mich entschlossen nicht nur in ein Fitnessstudio zu gehen sondern auch Ausdauersport zu betreiben. Das effektivste ist für mich das Radfahren, denn ich kann Sport mit kostengünstigen Fortbewegen kombinieren. Zudem ist Radfahren das effektivste Fortbewegungsmittel denn zirka 80% der investierten Energie wird effektiv genutzt. Anfangs war es eine wirkliche Herausforderung für mich, denn ich hatte eine ziemlich bescheidene Ausdauer und zudem wohne ich auf einem Berg was die Heimreise manchmal zu einer Qual machte. Auch wenn sich meine Kondition nach und nach gebessert hatte war es dennoch sehr Zeit aufwendig. Also beschloss ich mich mein Fahrrad mit einem Elektromotor auf zu rüsten. Ich möchte euch hier einen Einblick in das Projekt gewähren.

Zunächst wog ich in der Planungsphase ab, ob es sich lohnt ein herkömmliches Fahrrad umzubauen oder gleich ein neues/gebrauchtes E-Bike zu kaufen. Ich entschied mich gegen den Kauf da ich Spaß an der Technik habe und auf dem Gebiet auch etwas versiert bin. Zudem hoffte ich auch etwas Geld einsparen zu können da neue E-Bikes schon relativ teuer sein können. Gebrauchte E-Bikes konnte ich ebenfalls schnell ausschließen da ich die Befürchtung hatte, dass der Akku gelitten haben könnte und ich somit einen Fehlkauf tätigen könnte. Generell finde ich die Innovation der E-Bikes eine super Sache. Es zeigt wieder einmal, dass der Wandel der Zeit und der Fortschritt nirgends spurlos vorüber geht. Bereits vor dem 18. Jahrhundert wurden die ersten Laufräder entwickelt, mit der industriellen Revolution kam dann das französische Hochrad (1878):

Hochrad

Gegen 1884 kam das erste Rad mit einem Rohrrahmen, vergleichbar mit einem modernen Rad wie wir es heute kennen. Erstaunlicherweise ging das erste E-Bike bereits 1995 in Serienfertigung, produziert von dem Schweizer Unternehmen Velocity (heute Dolphin E-Bikes). Heute gibt es E-Bikes in jeglicher Kategorie, Mountainbikes, Hollandrad, etc.

Nun zum Umbau, ich fertigte mir einen Plan mit allen Bereichen und Aufgaben. Dazu zählte, dass die Bremskraft und die Rahmenstabilität ausreicht und Motor bzw diverse Elektrik. Ich entschied mich für ein Umbausatz, diese bekommt man preiswert und ich bin mit meinem wirklich zu Frieden. Mein Tipp: Bei Interesse einfach mal googlen und nach Bewertungen auswählen(Oder hier klicken). Viele vernachlässigen die Bremsen bei einem solchen Projekt, doch das kann sehr gefährlich werden, also griff ich zu guten, getesteten Bremsen. 

Nun hatte ich fast alles um den Umbau zu starten, aber mir fehlte eine Winkelbohrmaschine um Halterungen für den Motor zu bohren. Winkelbohrmaschine deshalb, weil man mit einer normalen Bohrmaschine nicht ausreichend Platz hat um sauber platzierte Bohrungen vor zu nehmen. Da ich direkt eine ordentliche Maschine haben wollte, entschied ich mich für ein Gerät der Marke Makita. Geräte/Werkzeuge dieser Marke sind auch oft bei Bauunternehmen im Einsatz zu finden, was natürlich für die Qualität spricht. Hier ein Bild, damit jeder weiß wovon ich spreche:

Makita Winkelbohrmaschine

Nun ging alles ziemlich schnell, da eine sehr gut verständliche Anleitung bei dem Umbausatz beigefügt war und ich alles nötige besaß. Die Winkelbohrmaschine hat ihren Job perfekt gemacht und die Bohrungen waren absolut präzise, das hat mir natürlich viel Verärgerung erspart. Als ich mit dem Projekt zum Ende kam und die erste Testfahrt machte, war ich sehr aufgeregt. Denn man ist nun deutlich schneller unterwegs und ob ich alles richtig gemacht hatte wurde auf die Probe gestellt. Es war zunächst ein komisches Gefühl mit dem „alten“, herkömmlichen Fahrrad nun wie von Geisterhand angetrieben, den Berg hoch zu schnellen (Berg hoch, 25 km/h bei voller Unterstützung). Doch alles funktionierte tadellos. Die Ladezeit des Akkus ist ebenfalls überschaubar (zirka 6 Stunden). Abschließend lässt sich sagen, dass sich das Projekt vollkommen bezahlt gemacht hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich habe rund 800€ gespart im Gegensatz zu einem ordentlichen E-Bike. Ich würde jedem dazu raten, denn selbst Menschen die nicht Technik versiert sind, können das problemlos schaffen. Es gibt auch Anleitungen auf YouTube.

Also ran ans Rad meine Lieben, bis Bald und alles Gute, euer Peter.